Formenbau für Messemodelle zur Produktpräsentation auf der Messe
Das Ingenieurbüro Glaser entwickelt und fertigt im klassischen Formenbau Messemodelle, die technische Produkte greifbar und verständlich machen. Je nach Anwendung werden hierzu CNC-gefräste Formen aus Holz, MDF, PU, Kunststoff oder Aluminium gefertigt und anschließend lackiert. Auf dem Messestand dienen diese Formen als Demonstrationsmodell und Blickfang zugleich.

CNC-Formenbau von der CAD-Konstruktion bis zum fertigen Messemodell
Das Video zeigt exemplarisch, wie aus einer digitalen CAD-Konstruktion ein reales Messemodell entsteht. Aus einem verleimten MDF-Block wird per CNC die 3D-Form gefräst, anschließend geschliffen und zuletzt lackiert. So entsteht eine optisch ansprechende Form, die als Eye-Catcher und Demonstrationsmodell eingesetzt werden kann.
Outro - Die technische Realisierung Ihrer Vision - Ingenieur Glaser
🚀 Der Startschuss. Das Outro für zukünftige Videos ist fertig. In folgenden Videos werden wir zeigen, wie der Funke überspringt und technische Träume wahr werden. Seid gespannt!
https://ingenieur-glaser.de/ – Hinter den Kulissen
#Ingenieur #Ingenieurbüro #Elektrotechnik #Softwareentwicklung #Hardwareentwicklung #Mikroelektronik #Prototypenbau #Schaltschrankbau #Automatisierung #Entwicklung #Fertigung
💡️ Entwicklung & Fertigung – Ingenieurbüro Glaser
https://ingenieur-glaser.de/ – Elektronik・Software・Hardware
🔔 Jetzt abonnieren! – Keine Entwicklung verpassen!
https://ingenieur-glaser.de/Instagram/ – Instagram
https://ingenieur-glaser.de/Facebook/ – Facebook
https://ingenieur-glaser.de/YouTube/ – YouTube
https://ingenieur-glaser.de/LinkedIn/ – LinkedIn
https://ingenieur-glaser.de/Twitter/ – Twitter
https://ingenieur-glaser.de/TikTok/ – TikTok
https://ingenieur-glaser.de/Xing/ – Xing
🥇 Referenzen – Wie aus Visionen Erfolge wurden.
https://ingenieur-glaser.de/Projekte/ – Referenzen
📞 Kontakt – Ist der Funke übergesprungen?
https://ingenieur-glaser.de/Kontakt/ – Kontakt
#Ingenieur #Ingenieurbüro #Elektrotechnik #Softwareentwicklung #Hardwareentwicklung #Mikroelektronik #Prototypenbau #Schaltschrankbau #Automatisierung #Entwicklung #Fertigung
Referenzprojekt: 3D-Laserprojektion von Z-LASER für die JEC World Messe
Für die Firma Z-LASER hat das Ingenieurbüro Glaser ein Messemodell entwickelt und gefertigt, das den Nutzen von Laserprojektoren bei der manuellen Fertigung sichtbar und verständlich macht.
Das Modell zeigt anhand eines Beispiels aus dem Flugzeugbau, wie Laserlinien auf die räumliche Form einer Tragfläche projiziert werden. Hierbei markiert der Laser die exakte Position von Landeklappen und Querrudern. Dadurch wird bei der Fertigung das exakte Ausrichten von GFK-Platten ermöglicht. Besucher der Messe erkennen so unmittelbar den Nutzen industrieller Laserprojektoren von Z-LASER. Eingesetzt wurde das Modell in Paris auf der JEC World, einer Fachmesse für Composite- und Faserverbund-Anwendungen.

Konzeption, CAD-Konstruktion und Design der CNC-gefrästen Form
Vor der Fertigung wurde das Messemodell vollständig in CAD konstruiert. Die Herausforderung bestand darin, eine möglichst realistische Negativform einer Tragfläche zu gestalten, die sich als Demonstrationsmodell für Laserprojektion eignet und zugleich als optisch ansprechendes Exponat auf der Messe wirkt.

Der Korpus wurde so ausgelegt, dass die Form flach auf Gummifüßen liegen oder über ein Edelstahlbein in einem Winkel von 30 Grad aufgestellt werden kann.

Die Laserreflektoren wurden als Referenzpunkte in die Oberseite der Form integriert, damit die Laserprojektion auf der 3D-Fläche präzise ausgerichtet werden kann.

CNC-Formenbau auf der Portalfräse für präzise 3D-Konturen
Das Gitternetz des 3D-Modells zeigt die Freiformfläche kurz vor der CNC-Bearbeitung. Aus mehreren Profilkonturen entsteht eine räumliche Negativform, die anschließend in Fräsbahnen übersetzt wird. In dieser CAM-Planung wird festgelegt, wie die Form geschruppt und geschlichtet wird, mit welchen Bahnen der Kugelfräser über die Oberfläche fährt und wie die 3D-Kontur am Ende sauber aus dem MDF herausgearbeitet wird.

Bei der Fertigung wurde die Form der Tragfläche aus einem verleimten MDF-Block auf einer Portalfräse gefräst. Der Rohblock war etwa 130 cm lang, 60 cm breit und 12 cm hoch. Auf dem Vakuumtisch der CNC-Fräse wurde die 3D-Kontur zunächst grob geschruppt und anschließend präzise geschlichtet. So entstand eine saubere Grundlage für die spätere Nachbearbeitung.

In diesem Fertigungsschritt ist die Negativform bereits zur Hälfte fertig. Am tiefsten Punkt reicht die eingefräste Tragflächenform rund 10 Zentimeter in das Material. Die unteren stufigen Bereiche sind noch im Schruppzustand, während Flächen oberhalb bereits fein gefräst sind. Die Oberflächenqualität von etwa 0,15 mm erleichtert das anschließende Schleifen und Lackieren.

Nach dem CNC-Fräsen wird die MDF-Form handwerklich weiterbearbeitet. Sichtbare Schichtlinien der verleimten Platten werden geschliffen und die Freiformfläche für die Lackierung vorbereitet. Diese Kombination aus CNC-Fertigung und sorgfältiger Nacharbeit ist typisch für den Formenbau, bei dem es auf technische Genauigkeit und optische Wirkung auf der Messe ankommt.

Anschließend wurde die gefräste MDF-Negativform in den Korpus eingesetzt. Von unten sind die abgestuften Fräsbereiche zu erkennen, die durch die nur grob geschruppte Rückseite entstehen. Später auf der Messe ist die rohe Unterseite in der Kiste verschwunden, während oben die lackierte 3D-Form sichtbar bleibt.

Gutes Handling auf der Messe durch CNC-gefrästen Korpus
Der Korpus des Messemodells wurde aus Multiplexplatten aufgebaut, verleimt und mit Schraubzwingen sowie Spanngurten fixiert. Er fasst die gefräste Form sauber ein und verdeckt die technisch notwendigen, roh bearbeiteten Bereiche auf der Unterseite. So entsteht aus der MDF-Form ein präsentationsfertiges Exponat für die Messe mit tiefschwarzem Rahmen.

Die Seitenteile wurden so ausgelegt, dass sie stabil bleiben und trotzdem Gewicht sparen. Mehrere Multiplexplatten wurden miteinander verleimt. Innen wurde Material herausgenommen, an den belasteten Rändern blieb die tragende Struktur stehen. Durch CNC-gefräste Konturen entsteht ein passgenauer Korpus, der die Form bei minimalem Gewicht sicher aufnimmt.

Klares Design und matte Lackierung für hochwertigen Eindruck
Für die helle Form wurde ein matter Lack in RAL 7035 Lichtgrau gewählt. Der Farbton lässt Schatten auf der 3D-Kontur sichtbar werden, sodass die Tragflächenform plastisch wirkt. Gleichzeitig bietet die helle Oberfläche einen sehr guten Kontrast für die grüne Laserprojektion. So bleiben Konturen, Landeklappen und Querruder auch auf dem Messestand klar erkennbar.

Der äußere Korpus wurde in RAL 9005 Tiefschwarz mit mattem Dickschichtlack ausgeführt. Durch den schwarzen Rahmen tritt die helle CNC-gefräste Form optisch in den Vordergrund. Die Box bleibt visuell zurückhaltend, während Laserlinien und 3D-Kontur den Fokus des Messeexponats bilden.


Formenbau vom CAD-Modell bis zur realen Form für die Messe
Die Gegenüberstellung von CAD-Modell und fertigem Exponat zeigt, wie die digitale Konstruktion in den realen Formenbau übertragen wurde. Links ist die 3D-Konstruktion der Tragflächen-Negativform zu sehen, rechts das lackierte Ergebnis aus derselben Perspektive.




CNC-Form mit Standfuß, QR-Code und Reflektoren
Die fertige Form wurde für die Präsentation auf der Messe aufgebaut. Der schwarze Multiplex-Korpus, die helle 3D-Kontur, die matten Lackflächen und die vorbereiteten Referenzpunkte für die Laserprojektion bilden ein ruhiges Gesamtbild. Auf dem dunklen Hintergrund wird gut sichtbar, wie stark der Fokus auf der hellen Negativform liegt.

Für den Einsatz am Messestand kann die Form horizontal auf ihren Gummifüßen liegen oder über das Edelstahlbein im 30-Grad-Winkel aufgestellt werden. Der Fuß ist für den Transport abnehmbar und wird mit Handrädern befestigt. Das fertige Messemodell misst mit Korpus etwa 1,34 Meter Länge, 65 Zentimeter Breite und 21 Zentimeter Höhe. Dadurch lässt sich die Form kompakt transportieren und auf der Messe schnell in die gewünschte Präsentationsposition bringen.


Auf der schwarz beschichteten Aluminiumplatte ist ein QR-Code eingraviert, der zu dieser Projektseite führt. Messebesucher können darüber Hintergründe zur Fertigung und zum Formenbau des Exponats aufrufen. Die zweite Aufnahme zeigt einen der Laserreflektoren, über den der Projektor die Lage der realen Form erkennt und seine Linien präzise auf der Oberfläche ausrichten kann.


Formenbau für Messe, Prototypen und technische Demonstrationsmodelle
Das gezeigte Exponat ist ein Beispiel dafür, wie Formenbau für die Messe eingesetzt werden kann. Statt nur das Produkt zu zeigen, wird eine Anwendung nachgestellt, die Besucher auf der Messe unmittelbar nachvollziehen können.
Nach diesem Prinzip lassen sich auch andere technische Formen und Modelle entwickeln, etwa Spritzgussformen, Formwerkzeuge, Fräsformen oder Modelle für Maschinenbau, Fahrzeugbau, Anlagenbau sowie für die Luft- und Raumfahrt. Auch klassischer Formbau kann auf Messe- und Produktpräsentation übertragen werden. Ob als Holzform, Kunststoffform, PU-Modell, Aluminiumform oder kombinierte Sonderanfertigung: Die CNC-Fertigung eröffnet dabei viel Gestaltungsspielraum für Größe, Form und Oberfläche.

Danke für ein starkes Formenbau-Projekt
Ingenieurbüro Glaser bedankt sich bei der Z-LASER GmbH für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit bei diesem Messeexponat. Aus einer technischen Idee entstand ein präzise gefertigtes Demonstrationsmodell, das Laserprojektion auf einer räumlichen Form anschaulich erklärt und die Anwendung auf dem Messestand greifbar macht.









