Formenbau für Messe-, Schau- und Demonstrationsmodelle mit CNC-gefrästen Formen für Ihren Messestand
Das Ingenieurbüro Glaser entwickelt und fertigt Messemodelle, Schaumodelle und CNC-gefräste Formen, die technische Produkte greifbar und verständlich machen. Auf dem Messestand dienen solche Formen als Demonstrationsmodell und Blickfang zugleich.
Je nach Projekt werden Materialien wie Holz, MDF, PU, Kunststoff oder Aluminium eingesetzt und mit einer passenden Oberfläche versehen.

CNC Formenbau von der CAD-Konstruktion bis zum fertigen Messeexponat
Das Video zeigt exemplarisch, wie aus einem digitalen Entwurf ein reales Messeexponat entsteht. Aus der CAD-Konstruktion werden Fräsbahnen, aus dem Rohmaterial entsteht die 3D-Kontur, und durch Schleifen, Lackieren und Montage wird daraus eine optisch ansprechende Form, die am Messestand als Eye-Catcher eingesetzt werden kann.
Outro - Die technische Realisierung Ihrer Vision - Ingenieur Glaser
🚀 Der Startschuss. Das Outro für zukünftige Videos ist fertig. In folgenden Videos werden wir zeigen, wie der Funke überspringt und technische Träume wahr werden. Seid gespannt!
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Referenzprojekt: Messeexponat für 3D-Laserprojektion von Z-LASER
Für Z-LASER hat Ingenieurbüro Glaser ein Messeexponat entwickelt und gefertigt, das industrielle 3D-Laserprojektion an einer CNC-gefrästen Tragflächen-Negativform sichtbar macht.
Das Messemodell zeigt anhand eines Beispiels aus dem Flugzeugbau, wie Laserlinien auf die räumliche Oberfläche einer Tragfläche projiziert werden. Der Laser markiert die Außenkontur, Landeklappen und Querruder. Für die Fertigung der Tragfläche werden so zum Beispiel die Positionen für manuell aufzulegende GFK-Elemente angezeigt. Besucher erkennen dadurch sofort, wie digitale Konturen auf einer realen Form bei der Fertigung unterstützen. Eingesetzt wurde das Exponat in Paris auf der JEC World, einer Fachmesse für Composite- und Faserverbund-Anwendungen.

Konzeption, CAD-Konstruktion und Design der Form
Vor der Fertigung wurde das Messeexponat vollständig in CAD konstruiert. Die Aufgabe bestand darin, eine realistische Negativform der Tragfläche in 3D zu gestalten, die als Demonstrationsmodell für Laserprojektion funktioniert und gleichzeitig als optisch ansprechendes Messeexponat wirkt.

Der Korpus wurde so ausgelegt, dass die Form flach auf Gummifüßen liegen oder über ein Edelstahlbein in einem Winkel von 30 Grad aufgestellt werden kann.

Die Laserreflektoren wurden als Referenzpunkte in die Oberseite integriert, damit die Laserprojektion auf der realen Form präzise ausgerichtet werden kann.

CNC Formenbau auf der Portalfräse für präzise 3D-Konturen
Das Gitternetz des 3D-Modells zeigt die Freiformfläche kurz vor der CNC-Bearbeitung. Aus mehreren Profilkonturen entsteht eine räumliche Negativform, die anschließend in Fräsbahnen übersetzt wird. In dieser CAM-Planung wird festgelegt, wie geschruppt und geschlichtet wird, mit welchen Bahnen der Kugelfräser über die Oberfläche fährt und wie die 3D-Kontur am Ende sauber aus dem MDF herausgearbeitet wird.

Die Tragflächenform wurde aus einem verleimten MDF-Block auf einer Portalfräse gefräst. Der Rohblock war etwa 130 cm lang, 60 cm breit und 12 cm hoch. Auf dem Vakuumtisch der CNC-Fräse wurde die 3D-Kontur zunächst grob geschruppt und anschließend präzise geschlichtet. So entstand eine saubere Grundlage für die spätere Nachbearbeitung.

In diesem Fertigungsschritt ist die Negativform bereits zur Hälfte fertig. Am tiefsten Punkt reicht die eingefräste Tragflächenform rund 10 Zentimeter in das Material. Die unteren stufigen Bereiche sind noch im Schruppzustand, während Flächen oberhalb bereits fein gefräst sind. Die Oberflächenqualität von etwa 0,25 mm erleichtert das anschließende Schleifen und Lackieren.

Nach dem CNC-Fräsen wird die MDF-Form handwerklich weiterbearbeitet. Sichtbare Schichtlinien der verleimten Platten werden geschliffen, Übergänge geglättet und die Freiformfläche für die Lackierung vorbereitet. Diese Kombination aus CNC-Fertigung und sorgfältiger Nacharbeit ist typisch für Formenbau, bei dem es auf technische Genauigkeit und optische Wirkung ankommt.

Anschließend wurde die gefräste MDF-Negativform in den Korpus eingesetzt. Von unten sind die abgestuften Fräsbereiche zu erkennen, die durch das bloße Schruppen der Rückseite entstehen. Die rohe Unterseite verschwindet später in der Kiste, während oben die lackierte 3D-Form sichtbar bleibt.

Stabiler und leichter Korpus für die CNC-gefräste Form
Der Korpus des Messeexponats wurde aus Multiplexplatten aufgebaut, verleimt und mit Schraubzwingen sowie Spanngurten fixiert. Er fasst die gefräste Form sauber ein und verdeckt die technisch notwendigen, roh bearbeiteten Bereiche auf der Unterseite. So entsteht aus der MDF-Form ein präsentationsfertiges Messeobjekt mit tiefschwarzem Rahmen.

Die Seitenteile wurden so ausgelegt, dass sie stabil bleiben und trotzdem Gewicht sparen. Mehrere Multiplexplatten wurden miteinander verleimt. Innen wurde Material herausgenommen, an den belasteten Rändern blieb die tragende Struktur stehen. Durch CNC-gefräste Konturen entsteht ein passgenauer Korpus, der die Form bei minimalem Gewicht sicher aufnimmt.

Matte Lackierung und klares Design für eine hochwertige Wirkung auf der Messe
Für die helle Negativform wurde ein matter Lack in RAL 7035 Lichtgrau gewählt. Der Farbton lässt Schatten auf der 3D-Kontur sichtbar werden, sodass die Tragflächenform plastisch wirkt. Gleichzeitig bietet die helle Oberfläche einen sehr guten Kontrast für die grüne Laserprojektion. So bleiben Konturen, Landeklappen und Querruder auch auf dem Messestand klar erkennbar.

Der äußere Korpus wurde in RAL 9005 Tiefschwarz mit mattem Dickschichtlack ausgeführt. Durch den schwarzen Rahmen tritt die helle CNC-gefräste Form optisch in den Vordergrund. Die Box bleibt visuell zurückhaltend, während Laserlinien und 3D-Kontur den Fokus des Messeexponats bilden.


Vom CAD-Modell zur realen CNC-gefrästen Form des Messemodells
Die Gegenüberstellung von CAD-Modell und fertigem Exponat zeigt, wie die digitale Konstruktion in den realen Formenbau übertragen wurde. Links ist die 3D-Konstruktion der Tragflächen-Negativform zu sehen, rechts das lackierte Ergebnis aus derselben Perspektive.




Fertige CNC-Form mit Standfuß, QR-Code und Reflektoren
Die fertige Form wurde für die Präsentation als Messeexponat aufgebaut. Der schwarze Multiplex-Korpus, die helle 3D-Kontur, die matten Lackflächen und die vorbereiteten Referenzpunkte für die Laserprojektion bilden ein ruhiges Gesamtbild. Auf dem dunklen Hintergrund wird gut sichtbar, wie stark der Fokus auf der hellen Negativform liegt.

Für den Einsatz am Messestand kann die Form flach auf ihren Gummifüßen horizontal liegen oder über das Edelstahlbein im 30-Grad-Winkel aufgestellt werden. Der Fuß ist für den Transport abnehmbar und wird mit Handrädern befestigt. Das fertige Exponat misst mit Korpus etwa 1,34 Meter Länge, 65 Zentimeter Breite und 21 Zentimeter Höhe. Dadurch lässt sich die Form kompakt transportieren und vor Ort schnell in die gewünschte Präsentationsposition bringen.


Auf der schwarz beschichteten Aluminiumplatte ist ein QR-Code eingraviert, der zu dieser Projektseite führt. Messebesucher können darüber Hintergründe zur Fertigung und zum Formenbau des Exponats aufrufen. Die zweite Aufnahme zeigt einen der Laserreflektoren, über den der Projektor die Lage der realen Form erkennt und seine Linien präzise auf der Oberfläche ausrichten kann.


Formenbau für Messe, Prototypen und technische Demonstrationsmodelle
Das gezeigte Exponat ist ein Beispiel dafür, wie Formenbau im Messekontext eingesetzt werden kann. Statt nur das Produkt zu zeigen, wird eine Anwendung nachgestellt, die Besucher unmittelbar nachvollziehen können.
Nach diesem Prinzip lassen sich auch andere technische Formen und Modelle entwickeln, etwa Spritzgussformen, Formwerkzeuge, Fräsformen oder Modelle für Maschinenbau, Fahrzeugbau, Anlagenbau sowie für die Luft- und Raumfahrt. Auch klassischer Formbau lässt sich auf Messe- und Produktpräsentation übertragen. Ob als Holzform, Kunststoffform, PU-Modell, Aluminiumform oder kombinierte Sonderanfertigung: Die technischen Möglichkeiten der CNC-Fertigung eröffnen viel Gestaltungsspielraum.

Danke für ein starkes Projekt im Formenbau
Ingenieurbüro Glaser bedankt sich bei der Z-LASER GmbH für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit bei diesem Messeexponat. Aus einer technischen Idee entstand ein präzise gefertigtes Demonstrationsmodell, das Laserprojektion auf einer räumlichen Form anschaulich erklärt und die Anwendung auf dem Messestand greifbar macht.









